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Food-Waste? Nein danke!

Ich sitze mit einer guten Freundin auf der Sonnenterrasse eines gemütlichen Cafés. Obwohl wir noch in Wintermäntel eingekuschelt sind, wärmen uns bereits die ersten Frühlingssonnenstrahlen. Wir blinzeln in die Sonne, geniessen einen Kaffee und ein grosses Stück Schoggikuchen.

Meine Freundin hat einen ganz süssen Jungen. Ende Februar hat er seinen 1. Geburtstag gefeiert. Natürlich möchte ich von ihr wissen, wie denn die Party verlaufen sei, die sie seit Wochen geplant und organisiert hat. Noch bevor die Frage fertig ausgesprochen ist, erkenne ich die Antwort in ihrem Gesicht. 


«Leider ist es gar nicht so verlaufen wie ich mir das vorgestellt habe.»


«Weisst du Karin», sagt sie wehmütig, «ich habe mir solche Mühe gegeben, einen unvergesslichen 1. Geburtstag für meinen Jungen zu organisieren. Leider ist es gar nicht so verlaufen wie ich mir das vorgestellt habe.» 

Ich blicke in ihre traurigen Augen. Sie erzählt mit unglücklicher Stimme weiter: «Obwohl die Geburtstagsparty nicht zu gross ausfallen sollte, sind am Schluss mit Grosseltern, Gotti und Götti und den engsten Freunden doch einige Gäste zusammengekommen. Mein Junge war völlig aufgekratzt. Er hat gespürt, dass die vielen Leute nur für ihn da waren und hat meine Nähe gesucht um die vielen Eindrücke zu verarbeiten Ich musste meinen Jungen beruhigen, Gäste bedienen und Torte servieren. Da ist einfach zu wenig Zeit geblieben, auch noch Fotos zu machen. Jetzt habe ich nur unscharfe, dunkle Bilder vom ersten Geburtstag meines Sohnes.»

Ich weiss, wie wichtig meiner Freundin solche Erinnerungsstücke ihres Sohnes sind und ich verstehe ihre Bedrückung wegen den fehlenden Andenken für später. 


Ich weiss, wie wichtig meiner Freundin solche Erinnerungsstücke sind.


«Wie wäre es», schlage ich ihr vor, «wenn du nochmals einen Kuchen bäckst und den in aller Ruhe mit deinem Sohn zusammen verspeist und dabei Fotos machst? Nur du und er?» Doch sie hat erstmal genug von Kuchen und Fotos. Zu tief sitzt die Enttäuschung über die verpasste Gelegenheit, die sie nicht wiederholen kann. 

Wir beenden unsere Auszeit und kehren zurück in den Familienalltag. Doch unser Gespräch geht mir nicht aus dem Kopf. Bereits am nächsten Tag rufe ich sie an und schlage ihr vor, mit ihrem Sohn ein Geburtstagsshooting nachzustellen. Doch sie lehnt vehement ab. 

«Ich habe von solchen Geburtstagsshootings gehört. Das ist nichts für mich.» Verwundert frage ich nach den Gründen. Ihre Antwort leuchtet mir ein: «An solchen Geburtstags-Shootings wird ein ganzer Kuchen vom Baby zermatscht und Fotos davon gemacht. Ich lehre meinen Sohn, nicht mit dem Essen zu spielen. Da kann ich es nicht verantworten, dass er einen ganzen Kuchen zu Brei macht. Der ist nachher nicht mehr essbar.» 


Ich kann es nicht verantworten, einen ganzen Kuchen zu zermatschen.


Ich verstehe sie und teile ihre Meinung absolut. Auch ich kann diese Essensverschwendung mit meinen Werten nicht vereinbaren. Zum Glück habe ich aber eine Lösung bereit. Mit einem Augenzwinkern erkläre ich ihr, wie der Kuchen bei diesem Geburtstags-Shooting aussehen wird und dass dabei kein Essen verschwendet wird. Der Kuchen besteht aus Styropor und ist reine Dekoration. Das findet sie nun doch interessant und schon am nächsten Tag ist sie mit ihrem Sohn bei mir. 


Ohne Food Waste erschaffen wir bleibende Erinnerungen


In entspannter Atmosphäre stellen wir den 1. Geburtstag ihres Sohnes nach. Er sitzt vor der falschen Torte und strahlt meine Freundin an. Ihm ist es egal, dass der Kuchen nur Dekoration ist. In lockerer Stimmung, im Tempo des Sohnes und was für meine Freundin besonders wichtig war, ohne Food Waste erschaffen wir so bleibende Erinnerungen. 

Hast Du nun auch Lust bekommen, ein Geburtstags-Shooting zu machen und unvergessliche Erinnerungen nachhause zu nehmen? Kontaktiere mich unverbindlich, wenn Du mehr wissen möchtest. 

Sieh dir in diesem Blogbeitrag an, wie ein Familienshooting bei mir abläuft.


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